Montag, 25. Juni 2012

Kindergeburtstag - Ein Zauberkurs für Kinder gestalten

Zaubern können- das begeistert fast jedes Kind. Was liegt näher als einen Zauberkurs anzubieten.
 Zur Durchführung wird lediglich ein Raum zum Üben benötigt, mit viel Platz für Tische und Stühle. Weiterhin brauchen Sie alltägliche Gegenstände, die in jedem Haushalt vorhanden sind oder aus einem Bastelgeschäft besorgt werden können.
Mit der mystischen Welt der Zauberei setzen sich die Kinder spielerisch auseinander. Sie stellen die Zaubertricks selber her  üben die Techniken.                                                        
Zu den einzelnen Zaubertricks wird die passende Musik ausgewählt, eine kleine Geschichte erzählt, oder Theaterszenen eingeprobt. 
Doch dies ist nicht alles, was den Trick für das Publikum interessant macht. Der richtige Umgang mit Bühne und Publikum gehört beim Einstudieren der Tricks gleich mit dazu. Somit entsteht am Ende des Zauberkurses eine magische Zaubervorstellung, die die Kinder vor Eltern, Verwandten und Freunden vorführen können.
Durch die Zauberei ist es möglich, die Talente und die unentdeckten Fähigkeiten der Kinder zu wecken und ihre Selbstdarstellung zu fördern. Darüber hinaus wird die Sprache der Kinder und ihre Motorik auf spielerische Art und Weise, dem Naturell des jeweiligen Kindes entsprechend, gefördert. Indem das Zauberhafte ihres eigenen Wesens hervorgehoben wird, lernen die Kinder Schwächen zu überwinden, ihre Stärken zu entdecken und zu erweitern. Genau dort liegt der pädagogische, künstlerische und zauberhafte Ansatz des Zauberkurses für Kinder.

In diesem Video sehen Sie einen Zaubertrick, den Sie mit den Kindern einüben können. Der schwebende Zauberstab.
Zuerst wird der Zauberstab gebastelt und angemalt. Wenn er getrocknet ist, kann man den Trick einüben.
Ein Tuch verwandelt sich in einen Ball
Materialien:
Schere, Tischtennisball, ein Tuch aus z. B. Seide. Es kann aber auch aus sehr dünnem Material wie Taftstoff bestehen, welches sich sehr klein zusammenknautschen lässt, ca. 25 cm X 25 cm.


Anleitung
Der Zauberer tritt auf die Bühne und stellt sich vor. Er hält ein Tuch in seiner Hand und stopft es mit der anderen hinein (Abb. 11 vom Zuschauer aus gesehen).




Ist es in seiner Hand verschwunden, wird mit der anderen eine magische Bewegung gemacht und  ein Zauberspruch gesprochen, z. B. Hokus-Pokus Fidibus, dreimal schwarzer Kater.  Die Hand wird geöffnet und das Tuch hat sich in einen Tischtennisball verwandelt.
Natürlich steckt der Ball von Anfang an in der Hand. Allerdings wurde er vorher etwas präpariert.  Mit einer spitzen Schere wird ein Loch hinein geschnitten, das so groß ist, dass der Daumen gut  hinein passt und ein Tuch hineinstopfen kann.
Wenn der Zauberer auf die Bühne tritt, hat er bereits den Ball in seiner Hand "palmiert". Palmieren bedeutet, einen Gegenstand so in seiner Hand zu halten, dass die Zuschauer ihn nicht entdecken oder erahnen können. Palmiert wird der Ball in der inneren Handfläche, in der so genannten Handpalme. Der Handrücken ist hierbei zum Publikum gewendet. Das Tuch hängt über den Handrücken. Ein Zipfel des Tuches steckt bereits in dem Loch  des Balles.  Fixiert wird alles mit dem Daumen. Die Finger sind geschlossen. Es darf keine Lücke entstehen,  durch die der Ball sichtbar wäre (Abb. 12).



Nun wird das Tuch in den Ball gestopft, bis es verschwunden ist. Die Finger der anderen Hand werden auf das Loch gelegt, um die Öffnung zu verdecken. Der Ball wird gezeigt, so dass das Loch von den Zuschauern abgewendet ist. Der Zauberer verbeugt sich und empfängt seinen Applaus. Vorgeführt werden kann der Trick, indem der Zauberer z. B. erzählt, was er macht. Dabei sollte er darauf achten, dass er nicht verrät, was er vorhat. Es ist unklug zu sagen, dass er dieses Tuch in einen Ball verwandeln will. Die Zuschauer achten nämlich darauf, wo der Ball herkommt. Es reicht wenn er die Bewegungen erläutert, die er gerade ausführt.
Es ist immer vorteilhaft, das Publikum aktiv am Geschehen teilhaben zu lassen und es mit einzubeziehen. Das könnte passieren, indem man etwas Zauberpuste braucht und das Publikum pusten muss. Aber darauf werde ich zu einem späteren Zeitpunkt noch näher eingehen. Nachdem den Kindern der Ablauf vorgeführt und erklärt wurde, können sie sich daran setzen, den Trick selber herzustellen. Geübt wird gemeinsam, indem jeder einzelne Schritt besprochen wird und die Kinder ihn wiederholen. Um die Darstellung aus der Sicht der Zuschauer zu verfolgen, ist es am besten, sich vor einen Spiegel zu stellen und seine Handlungen zu beobachten. Üben können die Zauberlehrlinge, indem sie sich paarweise aufstellen und sich den Trick gegenseitig zeigen. Oder Sie üben mit der ganzen Gruppe, indem sich alle im Kreis aufstellen und gemeinsam den Trick ausführen.
Weitere Zaubertricks, die geeignet sind, haben ich in einem Buch beschrieben.
Die Zauberwerkstatt für Kinder. Erhältlich ist esfür 14,90 Euro  bei www.die-zauberkiste.de oder direkt bei info@die-zauberkiste.de.
Die Zauberwerkstatt für Kinder
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Die Zauberschule

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